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Sartorial Spirit

Detail, Passform, Handwerk und Einzigartigkeit – was Schneider können, wird für die Männer wieder zum höchsten Statussymbol. Eine Umschau in Florenz.

Text und Fotos: Jeroen van Rooijen

Wer diese Saison an der Männermodemesse ‚Pitti Uomo‘ in Florenz unterwegs war, der konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, als stünde das Schneiderhandwerk nach Jahren des Niedergangs unmittelbar vor einer grossen Renaissance. Die Vielzahl der Neo-Dandys war so reich wie nie – es scheint, als würde das individuelle und einzigartige Outfit zum ultimativen Statussymbol der Zeitgeistbeflissenen. Der Fashion-Feinschmecker legt nicht mehr Wert auf grosse Marken, sondern auf Details, Handwerk und Passform.

Eigentlich eine logische Entwicklung: Je mehr austauschbarer Kleidung ab Stange, schnell wechselnde Konfektion und ‚fast fashion‘ es gibt, umso erstrebendwerter wird es für den, der sich differenzieren will, sich wieder einzigartig zu kleiden. Eine Chance für das Schneiderhandwerk, dem sich, so es modisches Flair mit grossem Handwerk zu verbinden schafft, die historische Perspektive einer Neubewertung bietet. Der Kunde ist da – man muss ihn eigentlich nur noch finden. Ideen und Anleitungen dazu gibt’s am EMTC 2014 in Basel …

Anbei eine Galerie bunter Impressionen von der Pitti Uomo – pure sartorial delight!

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